Stasi-Terrorismus im Westen
Stasi-Terrorismus im Westen. Nicht tot sondern im Dienst der CIA
Eine Sabotageeinheit der Hauptabteilung 22 wurde durch die DDR- Staatssicherheit darauf vorbereitet, in der Bundesrepublik Atomkraftwerke mit Mini-Nukes in den Super-GAU zu sprengen. Der Aufbau der in Schwedt und Wartin beheimateten Untergrundkämpfer unterstand HVA-Chef Markus Wolf. („Stasi plante Einsatz von Atomminen - Gauck-Behörde präsentiert Akten über Terrorpläne gegen die BRD“, „Die Welt“, 7.4.1999). Glaubt man dem Geheimdienstanalysten Al Martin und dem NWO-Kritiker Alex Jones, dann erhielt Wolf nach dem 11. September 2001 einen Beratervertrag durch das amerikanische Ministerium für Homeland Security, einem Auffangbecken für Bush-Hardliner und Neokonservativen mit „speziellen Terrorerfahrungen“. Der Frontenwechsel von Honeckers Chefspion war kein Einzelfall: Schon Anfang der 90er Jahre, als die Amerikaner Bundeskanzler Kohl die Stasiakten unter der Nase wegschnappte, fanden unzählige MfS-Mitarbeiter eine neue Anstellung beim US-Geheimdienstapparat. Welche sicherheitspolitischen Gefahren erwachsen Deutschland aus dieser Allianz, zumal in Zeiten transatlantischer Spannungen?